Pressemitteilungen Netzwerk Rauchen e.V.
Konferenz „Rauchverbote und Lügen“ im Europäischen Parlament
Freitag, 14. November 2008 um 00:00 Uhr
Internationale Koalition gegen Prohibition lädt nach Brüssel ein
Rauchverbotsgegner aus aller Welt treffen sich Ende Januar in Brüssel zu einer Konferenz. Veranstaltet wird die Tagung unter dem Titel „Rauchverbote und Lügen“ von der Internationalen Koalition gegen Prohibition (TICAP), sie findet in Räumen des Europäischen Parlaments in Brüssel statt.
Zu den Rednern des Kongresses gehören der frühere italienische Verteidigungsminister Prof. Antonio Martino und Dr. Gio Gori, ehemaliger Tabakexperte am Nationalen Krebsforschungszentrum der USA. Gori wird Behauptungen über die vermeintliche Gefährlichkeit des Passivrauchens entkräften.
Auch der Gesundheitsexperte Prof. Rein Vos von der Universität Maastricht wird in Brüssel sprechen. Er behandelt „das Gesundheitsschutz- und Prohibitionsparadigma und seine verheerenden Auswirkungen auf die Kreativität und das Sozialleben in westlichen, demokratischen Gesellschaften“.
Die Anti-Prohibitions-Konferenz beschäftigt sich auch mit den wirtschaftlichen Schäden durch Rauchverbote und den Strukturen der Anti-Tabak-Bewegung, auch in Zusammenhang mit Pharmakonzernen.
Konferenzsprache ist Englisch, es wird aber durchgängig simultan ins Deutsche übersetzt. Der Eintritt ist frei, anmelden kann man sich auf der Website der Internationalen Koalition gegen Prohibition: http://www.anti-prohibition.org/
Bei Rückfragen wenden sich bitte an das deutsche Vorstandsmitglied der Internationalen Koalition gegen Prohibition, Christoph Lövenich von Netzwerk Rauchen, Tel. 0228 / 68 46 968 und 0171 / 20 48 698) bzw. an:
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Unwort des Jahres 2007: "Nichtraucherschutz"
Mittwoch, 06. Februar 2008 um 00:00 Uhr
Im Vorjahr war dem Netzwerk Rauchen der Begriff "Rauchfrei" besonders negativ aufgefallen, nun wurde "Nichtraucherschutz" zu unserem Unwort des vergangenes Jahres gekürt.Wir wollen damit herausstellen, dass dieses Wort die Absicht verschleiert, den Tabakgenuss zu bekämpfen. Außerdem verbreitet es die zuletzt auch durch die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten widerlegte Legende von der Gesundheitsgefahr "Passivrauchen".
"Der Gesundheitsschutz ist nur eine faule Ausrede", so der bisherige Netzwerk-Vorsitzende Christoph Lövenich, "Prohibition wird immer mit an den Haaren herbeizogenen Argumenten und Angstmache begründet." Statt etwas für Gesundheit zu erreichen werden Wahlfreiheit und Lebensqualität der Menschen krankreguliert.
Siehe auch unsere Pressemitteilung.
Netzwerk Rauchen begrüßt MdB als Mitglied
Mittwoch, 06. Juni 2007 um 00:00 Uhr
Michael Leutert, Bundestagsabgeordneter für die Linkspartei, hat seinen Beitritt zum Netzwerk Rauchen – Forces Germany e.V. erklärt. Leutert steht damit exemplarisch für viele Raucherinnen und Raucher, die beginnen sich zu organisieren und sich gegen die zunehmende Ausgrenzung wehren.
Netzwerk Rauchen ist nicht nur von wirtschaflichen Interessen, auch der Tabakindustrie, unabhängig, sondern auch überparteilich, mit Aktiven aus allen politischen Lagern, darunter auch Mitgliedern verschiedener demokratischer Parteien.
Näheres in unserer Pressemitteilung.
Unwort des Jahres 2006: ''Rauchfrei''
Mittwoch, 17. Januar 2007 um 00:00 Uhr
Netzwerk Rauchen kritisiert ideologischen Kampfbegriff
Netzwerk Rauchen - Forces Germany, eine unabhängige Vereinigung gegen die Diskriminierung von Raucher/-innen, hat das Unwort des vergangenen Jahres gekürt: "Rauchfrei" ist Begriff, der 2006 am stärksten negativ auffiel.
Zur Begründung erklärt das Netzwerk, das Wort sei ein ideologischer Kampfbegriff gegen das Rauchen, der in der letzten Zeit neutralere Begriffe wie "Rauchverbot", "Nichtraucherbereich" und ähnliche zunehmend ersetzt hat.
Der Siegeszug der Vokabel "Rauchfrei" habe in den USA begonnen, als dort Mitte der Achtziger Jahre der christlich-fundamentalistische Gesundheitsminister der Reagan-Regierung das Ziel der "smokefree society", der rauchfreien Gesellschaft, vorgab. Über die amerikanische Dominanz in der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurde der Kreuzzug gegen den Tabakkonsum weltweit zunehmend gesellschaftsfähig.
Vor einigen Jahren bezeichnete Rauchfreiheit noch hauptsächlich das Nichtraucherdasein einer Person, mittlerweile gehe es systematisch um die Zurückdrängung von Raucherbereichen aus dem öffentlichen Leben. Rauchfrei sei eine Weltanschauung geworden, die das Rauchen mit allen Mitteln bekämpfe. "Man will Tabakgenuss überall stigmatisieren und ausgrenzen", so der Bundesvorsitzende des Netzwerks, Christoph Lövenich, "und täuscht vor, dass Verbote und Diskriminierung den Menschen frei machen".
Die WHO wolle unter dem Slogan "Für eine tabakfreie Welt" sogar langfristig eine Raucherquote von Null. Rauchfrei als Schlachtruf gelte nie nur der Tätigkeit Rauchen, sondern wende sich immer auch gegen die rauchenden Menschen, deren Handlungsspielraum durch immer extremere Rauchverbote eingeschränkt wird.
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