Pressemitteilungen Netzwerk Rauchen e.V.
Überkleber als Ekelschutz gegen Schockbilder
Mittwoch, 10. August 2016 um 22:38 Uhr
Netzwerk Rauchen sorgt für schöne Tabakverpackungen
Ein Aufkleber auf der Zigarettenschachtel verhüllt die neuen Ekelbilder der EU. Netzwerk Rauchen, die führende Bundesvereinigung für freien Tabakgenuss, präsentiert (auf der Website ihr-uns-auch.eu) jetzt fünf Motive von Überklebern, die man auf die neuen Packungen kleben kann, um sich vor dem unschönen Anblick zu schützen. Wer eine kleine Spende an den Verein leistet, erhält auf Wunsch ein Ekelschutzset seiner Wahl als Dankeschön. Das gilt auch für Banderolen, die auf Dosen mit losem Tabak geklebt werden können. Diese liegen in zwei Designs und in drei verschiedenen Größen vor.
„Wer nicht nur die Gruselfotos, sondern auch die manipulativen Slogans oberhalb der Klappe überdecken will, kann die Aufkleber dort platzieren. Mit einem einfachen Schnitt lässt sich die Klappe der Schachtel wieder wie gewohnt öffnen“, erklärt Michael Löb, Bundesvorsitzender des Netzwerk Rauchen.
Bei den Tabakdosen biete es sich an, alte Deckel ohne Warnaufdruck wieder zu verwenden und die mit der Banderole beklebten Dosen dauerhaft zu benutzen, indem man neu erworbenen Tabak jeweils umfüllt. „Wir brauchen uns und anderen den Anblick dieser einseitigen propagandistischen Botschaften nicht zuzumuten“, so Löb, „sondern sollten sie gezielt ins Leere laufen lassen.“
Außerdem bietet der Verein ein Sammelalbum für die neuen Ekelbilder an. Die 14 Fotos, die für zunächst ein Jahr auf dem Markt sind, hat das Netzwerk Rauchen mit bissigen Kommentaren und weiteren Informationen versehen. In ausgedruckter Form wird es ebenfalls an Spender abgegeben, als Online-Galerie findet es sich auf der Website www.ihr-uns-auch.eu.
Übrigens rät Netzwerk Rauchen weiterhin zu Hamsterkäufen der bisherigen Produkte, da nicht nur das Äußere der Verpackungen, sondern in vielen Fällen auch Geschmack und Raucheigenschaften der Zigaretten durch die EU-Richtlinie eingeschränkt werden. Noch sind fast alle Marken zumindest an einigen Verkaufsstellen in der alten Form erhältlich. Auf www.ihr-uns-auch.eu hält der Verein Informationen zur optimalen Lagerung von Tabak und zur Haltbarkeit von Zigaretten und losem Tabak bereit.
Bundesvorsitzender Michael Löb führt weiter aus:
„Wir ‚danken‘ der EU, aus einer Verkaufsverpackung eine Herausforderung gemacht zu haben, bevor man sie benutzen kann. Der Geist der ‚Europäischen Idee‘ scheint allgegenwärtig. Die Mitgliedsstaaten der EU führen ja seit einigen Jahren keine klassischen Kriege mehr gegeneinander, dafür aber mit größtem Eifer Kriege gegen ihre ‚Bürger‘, deren größte Sorge, die oben niemand wahrnimmt, darin besteht: Wo ist der Exit? Zweck der EU war einmal, Kriege zu verhindern. Dieses Ziel hat sie verfehlt, falls es jemals wirklich beabsichtigt war. Europa ist ein fantastischer, lebenswerter, großartiger, vielfältiger Ort des Lebens, einmalig in der Welt. Die EU verwandelt ihn in eine Hölle, und damit ist beileibe nicht nur ihre Antiraucherpolitik gemeint. Menschen, die krumme Gurken nicht tolerieren wollen, die atmen wahrhaft den Geist der EU. Wir empfehlen ihnen die Übersiedlung nach ‚Europa‘, dem kleinsten der Jupiter-Monde. Dort können sie sich uneingeschränkt entfalten, ungestört von vermeintlichen ‚Antieuropäern‘.“
Kontakt:
Netzwerk Rauchen e.V.
Bundesvorsitzender Dipl.-Jur. Michael Löb
Friedrich-Ebert-Str. 46
D - 67549 Worms
Tel.: +49(0)6241 / 210 27 20
Fax: +49(0)3212 / 10 22 236
Mobil: +49(0)1577 / 42 87 807
E-Mail:
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Presseservice Netzwerk Rauchen e.V.:
www.netzwerk-rauchen.de/presseservice.html
450 Wörter / 3158 Zeichen inklusive Leerzeichen
Tabakkontrolle kann lustig sein
Donnerstag, 02. Juli 2009 um 00:00 Uhr
Die Sieger stehen fest - Preisverleihung im satirischen Ekelbilderwettbewerb

Am gestrigen Weltrauchertag fand die Preisverleihung im von Netzwerk Rauchen e.V. veranstalteten „Ekelbilderwettbewerb“ statt. Die Sieger wurden durch eine öffentliche Abstimmung ermittelt. Den ersten Platz belegt verdientermaßen ein „bildlicher Warnhinweis“ von zwei prominenten Verbreitern der Passivrauchlüge. Der Autor erhält als Preis die „Blaue Netzwerk Rauchen Giesskanne“. Den zweiten Platz, dotiert mit dem „Netzwerk Rauchen Badetuch“ errang ein Beitrag, der die Verflechtung von Industrie und Forschung aufs Korn nimmt. Der dritte Sieger darf sich auf den „Netzwerk Rauchen Sammelteller“ freuen. Sein „Ekelbild“ macht deutlich, wohin Übertreibungen aller Art führen.
Zahlreiche Teilnehmer ließen einen Monat lang ihrer Phantasie freien Lauf und übten sich in der Kunst der Satire. 38 kleine Kunstwerke sind in dieser Zeit entstanden. Der erstmalig ausgetragene Wettstreit sollte dazu dienen, das wahre, hässliche Gesicht der Tabakkontrolle ins Licht der Öffentlichkeit zu bringen. Die gestellte Aufgabe lautete, bekannte Protagonisten der Raucherverfolgung satirisch zu entkleiden und in Form eines „bildlichen Warnhinweises“ darzustellen. Diese besser unter dem Begriff Ekelbilder bekannten Warnhinweise sollen nach dem Willen der Drogenbeauftragen Bätzing bald auch in Deutschland Angst und Schrecken vor Rauchern verbreiten. Diesen perfiden Plan zu karikieren war beim Entwurf der Aktion ein naheliegender Gedanke.
Die Preise werden den Siegern in den kommenden Tagen überreicht. Die zehn bestplatzierten Bilder werden im praktischen Ekelbildformat als Druckvorlage zur Verfügung gestellt, damit jeder interessierte sein Tabakprodukt mit einer ausnahmsweise sinnvollen Warnung versehen kann.
Rückkehr zur Vernunft im Arbeitsschutz
Montag, 06. April 2009 um 00:00 Uhr
Am 26. März hat der Bundestag mehrere Anträge abgelehnt, die eine Regelung von Rauchverboten in Gaststätten über die sogenannte Arbeitsstätten-Verordnung vorsahen.
Netzwerk Rauchen begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich und weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass für alle im Tabakrauch gefundenen Schadstoffe Grenzwerte existieren, die für die Dauer einer 8-Stunden Schicht als ungefährlich angesehen werden. Diese Schadstoffe, die im Übrigen in kleinen Dosen auch in anderen Lebensmitteln zu finden sind, erreichen selbst in dichtestem Zigarettenrauch nie mehr als ein Hundertstel der angegebenen Grenzwerte. Um die bisher bestehenden Rauchverbote zu ermöglichen, musste der Tabakrauch in einem Akt der Willkür als "in jeder Konzentration gefährlich" erklärt werden.
Eine Übertragung dieser abenteuerlichen Argumentation auf das Arbeitsstättenrecht hätte verheerende Folgen nach sich gezogen. Das selbstherrliche Verbot von Gasgemischen, auch solchen, die alle Grenzwerte einhalten, hätte der Verbots-Willkür Tür und Tor geöffnet, mit der absehbaren Folge von Produktionsstätten- und Werksschließungen aufgrund rein subjektiver Einschätzung von Gesundheitsgefahren, die nach bisherigem Verständnis tragbar waren.
Brüsseler Rauchverbotskonferenz voller Erfolg
Sonntag, 08. Februar 2009 um 00:00 Uhr
Passivrauchen und Anti-Tabak-Lobby entlarvt
Die Antiprohibitionskonferenz zum Thema Rauchverbote war nach Aussage von Netzwerk Rauchen, der führenden Bundesvereinigung gegen Raucherdiskriminierung, ein voller Erfolg . Die Tagung fand vergangene Woche in Brüssel statt, zu rund hundert Teilnehmern sprachen Redner aus Politik, Wissenschaft und Publizistik.
Dass die Anti-Tabak-Lobby heute eine von Staat und Pharmaindustrie massiv gepäppelte Industrie geworden ist, konnte der Journalist Christopher Snowdon darlegen. Dr. Gio Gori aus Washington/D.C., ein früher führend für das Nationale Krebsinstitut tätiger Biologe und Epidemiologe stellte heraus, weshalb Behauptungen über Gefahren des Passivrauchens jeder seriösen wissenschaftlichen Grundlage entbehren. Es ist nie zu spät, darauf hinzuweisen, dass der Kaiser keine Kleider hat , so Gori.
Ausdrücklich mit Verweis auf drohendes Ungemach durch mächtige Anti-Raucher-Interessen in Frankreich begründete Prof. Robert Molimard sein nicht persönliches Erscheinen. In einem Text, der auf der Konferenz verlesen wurde, sprach sich der Experte zwar gegen das Rauchen aus, verwehrte sich aber mit klaren Worten gegen die Legende vom gefährlichen Passivrauchen und die Einschränkungen vermeintlich "kleiner" Freiheiten. Für das Recht auf Rauchen, betonte der Nichtraucher nachdrücklich, sei er notfalls bereit zu sterben.
Dr. Barrie Craven, britischer Ökonom, führte aus, wie stark Teile der Gastronomie unter gesetzlichen Rauchverboten zu leiden haben. Der Psychophysiologe Dr. Jan Snel aus den Niederlanden legte die positiven Wirkungen des Rauchens für die psychische Gesundheit dar und ihre Gefährdung durch Genussverbote.
Die eigentliche Weltkonferenz der Internationalen Koalition gegen Prohibition (TICAP) in den Räumen des Europäischen Parlaments war zwar verboten worden, unter neuem Namen ("Denken ist verboten") und an einem neuen Ort, dem Konferenzhotel Silken Berlaymont, nahe der EU-Kommission gelegen, fand sie dann doch statt. Die Fraktion Unabhängigkeit/Demokratie (IN/DEM) im Europaparlament war kurzfristig in die Bresche gesprungen und veranstaltete die Tagung.
Uns allen wurde deutlich, wie notwendig die entschlossene Fortführung unseres Kampfes gegen Mächte ist, die uns noch nicht mal das Mikrofon in der europäischen Volksvertretung gönnen , so Christoph Lövenich, deutsches Vorstandsmitglied TICAP, Intoleranz und Manipulation dürfen nicht obsiegen.
Weitere Informationen
(Einige Manuskripte und Videos befinden sich bereits dort; weitere, auch Übersetzungen, werden in der nächsten Zeit ergänzt.)
Fotos (auf Nachfrage gerne auch in höherer Auflösung):
Fotostrecke 1
Fotostrecke 2
Prohibitionskonferenz im Europaparlament verboten
Sonntag, 25. Januar 2009 um 00:00 Uhr
Alternativkonferenz zeitgleich
Mit Empörung reagiert Netzwerk Rauchen, die führende Bundesvereinigung gegen die Diskriminierung der Raucher, auf das Verbot der Weltkonferenz gegen Prohibition im Gebäude des Europäischen Parlaments in Brüssel.
Die Konferenz mit dem Untertitel Rauchverbote und Lügen war von der Internationalen Koalition gegen Prohibition (TICAP) vorbereitet worden und wurde nach Protesten von Antirauchergruppen durch das Präsidium des Europaparlaments untersagt.
Zur Begründung hieß es, die Konferenz verstoße gegen die Anti-Tabak-Positionen des Parlaments und untergrabe dessen Würde. Außerdem mutmaßte das Gremium um EP-Präsidenten Hans-Gert Pöttering (CDU), die Veranstaltung sei kommerzieller Natur.
Offensichtlich will man die Meinungsfreiheit für unbequeme Ansichten abschaffen , so Michael Löb, Bundesvorsitzender des Netzwerk Rauchen, ein skandalöser Vorgang!
Christoph Lövenich vom Vorstand der TICAP ergänzt: Tabakkonzerne waren weder finanziell noch personell an der Konferenz beteiligt. Diese Lüge wurde von Leuten gestreut, die selbst der Pharmaindustrie nahestehen. Insbesondere habe man in diesen Kreisen wohl Angst, dass die Wahrheit über die angebliche Gesundheitsgefährdung durch Passivrauchen ans Licht komme.
Das Verbot der Konferenz war den Gastgebern im Europaparlament, dem britischen Abgeordneten Godfrey Bloom und seiner Fraktion Unabhängigkeit/Demokratie nicht einmal mitgeteilt worden, sondern wurde zufällig eine Woche vor der geplanten Konferenz bekannt.
Der Fraktionsvorsitzende Nigel Farage MdEP erklärte hierzu: Dass als einer der Gründe für das Verbot der Schutz der Würde des Parlaments angeführt wird, sagt schon alles über den Zustand der Demokratie in dieser Europäischen Union .
Zeitgleich zur abgesagten Prohibitionskonferenz findet in Brüssel nun die Konferenz „Denken ist verboten“ statt, veranstaltet von der Fraktion Unabhängigkeit/Demokratie, aber mit dem gleichen Programm wie die ursprüngliche Antiprohibitionskonferenz zum Thema Rauchverbote.
Dort wird auch der Gesundheitsexperte Prof. Rein Vos sprechen, dessen Teilnahme eine niederländische Antiraucherorganisation im Vorfeld zu verhindern suchte.
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