Passivrauchen: Maulkorb für die Wissenschaft
Dienstag, 17. Mai 2005 um 01:00 Uhr
Die Frage der Schädlichkeit des Passivrauchens hat mehr mit religiösem Eifer zu tun als mit wissenschaftlicher Erkenntnisfindung. Abgesehen von Vertretern der Tabakkontrolle dürfte dies kaum noch bezweifelt werden. Nun ist dieses Phänomen auch wissenschaftlich untersucht worden, in der Fachzeitschrift "Public Understanding of Science".
Es begab sich im Jahr 2003: Im renommierten British Medical Journal erschien eine Studie, die Zweifel aufkommen ließ an der Risikoeinschätzung des Passivrauchens - und löste eine wahre Protestflut empörter Gesundheitsapostel aus. Die Reaktionen auf diese Studie waren die Grundlage der Untersuchung der Wissenschaftler Ungar und Bray. Die F.A.Z. faßt ihr Fazit treffend zusammen: "Im Vordergrund steht nicht mehr die objektive Erkenntnis, sondern nur noch die allseits geforderte Prävention." Zweifel sind immer angebracht, wenn etwas zweifelsfrei erwiesen sein soll - jetzt noch mehr als je zuvor...
Public Understanding of Science
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