Politik: Hessen-Wahl für Raucher
Freitag, 16. Januar 2009 um 00:00 Uhr
|
Am kommenden Sonntag, dem 18. Januar 2008, sind die Wahlberechtigten in Hessen erneut zum Urnengang aufgerufen, nachdem die Wahl der Sozialdemokratin Ypsilanti zur Ministerpräsidentin von Rauchern verhindert worden war. (Anm.: Die 4 Abweichler, die der SPD-Politikerin die Stimme verweigert hatten, sind mindestens mehrheitlich Raucher, sicherlich kein repräsentativer Querschnitt durch den hessischen Landtag.)Netzwerk Rauchen hat zur Hessen-Wahl eine Sonderausgabe des "Schelm" veröffentlicht.
Schwierig war es diesmal mit der Wahlempfehlung. Sowohl "Law-and-order"-Koch als auch erst recht die Ypsilati-Marionette Schäfer-Gümbel stehen für die Entmündigung der Menschen, die grünen "Gesundheitsapostel" sind von vornherein unwählbar, die Linkspartei schweigt und die FDP ist stiller geworden.
"Ein 'kleineres Übel' gibt es nicht mehr. Ungültig wählen, so scheint es, wäre mindester Akt der Verweigerung von Legitimation an all' Jene, denen das Ja-Wort DIN-genormter Blockwarte wichtiger ist, als die Freiheit der rauchenden Wähler."
Auch eine ungültige Wahl ist ein politisches Symbol. So kann man den Wahlzettel z.B. mit dem Bekenntnis "Ich rauche weiter" verzieren.
Einschlägigige Einzelaussagen von kandidierenden Politikern finden Sie beim Politischen Toleranzcheck der Zigarrenplattform.
Archiv








