Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten (BGN) zum Thema Passivrauch
Dienstag, 25. Dezember 2007 um 00:00 Uhr
Die Berufsgenossenschaft für Nahrungsmittel und Gastätten (BGN) setzt sich kritisch mit den Publikaitonen des WHO-Kollaborationzentrums für Tabakkontrolle im DKFZ auseinander und untermauert ihre Aussagen zur Passivrauchproblematik mit eigenen Fakten.
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Wissenschaft und Forschung. Auszüge:
... Analysen der vorgelegten Veröffentlichungen zum Passivrauch, die das Ziel hatten Informationen über die Erwerbstätigen im Gastgewerbe zu erhalten, ergaben ein, für die BGN, erstaunliches Bild. Einige Studien wiesen erhebliche methodische Verfahrensfehler auf und führten in der Öffentlichkeit zu völlig falscher Darstellung der wahren Verhältnisse. Exemplarisch genannt seien hier der „Garagenversuch“, veröffentlicht in der roten Reihe Band 5, 1. Auflage [eine Publikaiton des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle beim DKFZ], dargestellt in mehreren Sendungen der ARD Sendeanstalten sowie die nicht nachvollziehbare Zuordnung von 3.300 Todesfällen zur Ursache Passivrauch. ...
1. Wir stehen zu der Aussage, dass die Entscheidungsgrundlagen für Rauchverbote in deutschen Gaststätten zweifelhaft sind.
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2. Wir stehen zu der Aussage, dass ein erhöhtes, im Rahmen der Anerkennung als Berufskrankheiten relevantes, Gesundheitsrisiko im Gastronomiebereich bei Lungenkarzinomen, bei ischämischen Herzkrankheiten und bei chronisch-obstruktiven Lungenkrankheiten nicht belegt ist. Dabei ist zu berücksichtigen, dass 60 – 80 % der dort Tätigen Aktivraucher sind.
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3. Sterberaten beim Krankheitsbild Depression bleiben unberücksichtigt
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4. Die BGN steht zu der Aussage, dass die bestehenden Verbote das Rauchen aus dem beruflichen Umfeld auch in das private verlagert und dadurch eine Höherbelastung der Kinder durch Passivrauchen erreicht werden könnte.
...... Die BGN steht für eine sachliche und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Thematik Passivrauch. Auf Seiten des WHO-Kollaborationszentrums sind hingegen bekannte Abwehr-Mechanismen der Diffamierung, der Emotionalisierung und der Unterstellung von Abhängigkeiten zu beobachten ...
Aber auch dies sei aus diesem Bericht hervorgehoben:
... Dies führte zu unseren Eigenuntersuchungen und Überprüfungen der Methoden (des WHO-Kollaborationszentrums), die hier angewandt wurden. Das Ergebnis war schon überraschend und führte zu aufklärungswürdigen deutlichen Ungereimtheiten
- sowohl im epidemiologisch-statistischen Bereich, als auch im
- messtechnisch-analytischen, ebenso im
- medizinisch-diagnostischen, sowie im
- metaanalytischen Bereich, wie auch bei der
- wissenschaftlichen Modellbewertung, und bei derCofaktorenberücksichtigung.
... eine Einschätzung, die Netzwerk Rauchen schon immer vertreten und anhand von Publikationen auch dargestellt hat ...
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